YOGINS - AUF DER SUCHE NACH WAHRHEIT

Auszug aus Ein Blick ins Jenseits

Ein kleiner Auszug aus "Ein Blick ins Jenseits"

André nickte, er fand alles wundersam und konnte nichts sagen.

"Hiermit will ich sagen, mein Junge, dass fast alles, was mit dem Kosmos zusammenhängt, von unserer Seite hergegeben wird. Denn niemand, auch wenn er der Größte der Großen unter euren Gelehrten ist, könnte etwas Wichtiges entdecken, wenn ihm die Wege, welche dorthin führen, nicht durch Inspiration aus höheren Gefilden gezeigt würden. Das gilt natürlich allein für dasjenige, was nützlich und gut für den Menschen ist. Aber leider wird ihnen auch vom Bösen geholfen, von denjenigen, die in den niedrigeren Sphären leben. Es wird jedoch auf den Menschen, der dafür empfänglich ist und schlechten Einflüssen, welche ihn anspornen, Böses und Verkehrtes zu tun, gegenüber aufgeschlossen ist, eingewirkt. So werden die Menschen also beeinflusst, der eine zum Guten, der andere zum Bösen. Doch es bleibt ihnen überlassen, den Weg zu wählen, der eingeschlagen werden soll. Viele denken nicht daran, denn aus Eitelkeit und Egoismus vergessen sie es, und Eigennutz ist die Ursache dessen, dass sie den Pfad, der nach oben führt, übersehen. Zum Glück gibt es viele sittlich hochstehende "Gelehrte" auf Erden."

"Es gibt jedoch noch mehr, die nur nach Ruhm und Ehre lechzen - welche doch bloß zeitlich sind - und die dafür kämpfen, soviel sie nur können. Nicht begreifend, dass jener Ruhm nicht dem eigenen Wissen zu verdanken ist, sondern der geistigen Leitung aus dem Jenseits."

"Um dir das zu verdeutlichen, will ich dir etwas erzählen, woraus du schließen kannst, wie furchtbar die Zustände auf Erden sind. Vor langer Zeit besuchte ich den Planeten oft von meiner eigenen Sphäre aus, weil mich alles interessierte, was der Mensch in seiner Unwissenheit tat; und ich habe oft mit ansehen müssen, wie er alles falsch verstand und es seinen geistigen Leitern unmöglich machte, ihm zu helfen. Ich betrachtete mich selbst als einen unsichtbaren, zusehenden Studenten und hatte Interesse an dem, was ich auf diese Weise mitmachte. Das währte geraume Zeit. Dann wusste ich, was ich zu tun hatte und hatte ich meinen Plan gefasst; denn ich wollte die Menschheit von ihren falschen Vorstellungen abbringen, um ihr stattdessen das reine Wissen zu geben und sie in bessere Bahnen zu lenken."

"Furchtbare Zustände habe ich gesehen und traurige Szenen sich abspielen sehen, alles aus Unwissenheit, Unkenntnis, Unglaube und Unerfahrenheit hinsichtlich der Gesetze eines höheren Lebens, das die Fortsetzung des irdischen Daseins ist. Mich und viele andere zieht es stark an, die Menschheit aus den Händen des Bösen zu retten und sie von hieraus von der traurigen Wahrheit zu überzeugen, dass die Erde und ihre Bewohner krank sind. Was wir wissen, da wir alles durchschauen. Wir wollen auf all das Elend hinweisen und hoffen, dass die Menschen endlich einsehen werden, dass sie falsch handeln und dem Bösen Vorschub leisten, wodurch alles den Gesetzen Gottes widerspricht."

"Seit langem haben wir getrachtet, im Stillen Hilfe zu bieten, Glück zu bringen und bessere Verhältnisse zu schaffen. Viele von uns wirken auf Erden durch die Verbindung mit einem Medium; doch nur wenige können ihre Instrumente aus den Klauen des Bösen halten, weil die meisten Medien von Neid verzehrt werden, wodurch sie ihre Kraft zerstören und ihre geistigen Leiter von sich stoßen, deren Mühe somit übel belohnt wird, da sie dadurch nichts erreichen. Unsere Aufgabe ist nun einmal schwer, da stets gegen die Auffassung angekämpft werden muss, dass das irdische Leben am leichtesten vollbracht werden kann, wenn man es nur nimmt wie es ist. Mit dieser Auffassung ist der großen Sache aber nicht geholfen, und uns ebenso wenig."

"So erkannte ich denn, dass ich durch stille Einwirkung nicht weiterkommen konnte; und ich bat Gott um Hilfe und Kraft, um mit Hilfe eines Mediums mein Werk vollbringen zu können. Da bekam ich Hilfe aus den höheren Gefilden und durfte ich dich sehen, weil uns an unserer Seite durch unsere Gebete, die Gott erhört, geholfen wird. In allem ist geistige Leitung, André. Du warst allerdings noch nicht geeignet für unsere Aufgabe und folglich musste ich Geduld haben. Dennoch kam ich von Zeit zu Zeit zu dir; während du von meinen Helfern, die du eben gesehen hast, geführt und beschützt wurdest. Ich selbst hatte damals eine andere Aufgabe zu erledigen. Über all das könnte ich noch lange weiterreden, doch ich darf nicht von dem, was ich dir sagen wollte, abschweifen. Endlich konnte ich beginnen. Du weißt, was alles geschehen ist und dass wir uns nun gemeinsam im Jenseits befinden. Ich bitte dich dringlichst, André, bleibe stark. Ich werde dir vieles vergelten. Nun verstehst du bestimmt schon, was mein Ziel und meine Absichten sind: Durch dich will ich der Welt all dieses verkünden. In unseren ersten Lektionen habe ich dir deutlich genug gesagt, dass all das unserer großen Sache dient: Die Menschen von einem Leben nach dem Tode zu überzeugen. Wir werden ihnen von unseren Reisen und von allem, was du von uns empfängst, berichten."

"Diese geistige Barmherzigkeit, welche über die gesamte Erde ausgeschüttet wird, wird sie vorwärtsbringen. Auf einer meiner Reisen sah ich, wie sich etwas Trauriges abspielte. Der Mensch lebt im Stoff, des Stoffes wegen und mit dem Stoff, wodurch das Geistige, das Schöne, durch das die Menschenseele gedeihen soll, vergessen wird. Und es wird dich wundern, zu bemerken, wie diese in ihrem Wachstum beeinträchtigt wird, da man die Realität der Existenz eines Lebens nach dem Tode nicht annehmen will. Einst sah ich in einem Labor zwei Brüder nach neuen Erfindungen suchen. Sie studierten Chemie und hatten für die Wissenschaft bereits vieles zustande gebracht, wodurch ihr Name bis weit über die Grenzen bekannt wurde. Doch, ehrgeizig wie sie waren, sie waren damit nicht zufrieden, sondern schmachteten stets nach neuem Ruhm."

"Wenn diese beiden Menschen von einer Fortsetzung des irdischen Lebens überzeugt gewesen wären, dann hätten sie ihr Studium völlig anders aufgefasst. Als ich zu ihnen kam, waren sie im Begriff, einen der gefährlichsten Sprengstoffe zu erfinden und während der jüngere Bruder für einige Tage von zu Hause fortging, setzte der ältere Tag und Nacht seine Forschungen wahnsinnig fort. Er stand unter dem Einfluss des Bösen. Eines Nachts flog, durch eine Explosion, das Labor in die Luft und holte man seine sterblichen Überreste unter den Trümmern hervor. Darauf wurde auf Erden bekannt gegeben, dass Professor A. während seiner wissenschaftlichen Forschungen durch einen verhängnisvollen Unfall ums Leben gekommen war."

Sein Bruder meinte, dass die chemischen Experimente wunschgemäß gelungen seien und man baute für ihn ein neues Labor, in dem er seine Forschungen fortsetzen konnte. Wonach er suchte, fragte man auf Erden nicht, wenn...