YOGINS - AUF DER SUCHE NACH WAHRHEIT

Auszug aus dem Buch "Geistige Gaben"

Was sind wirklich Gaben und was ist Schaumschlägerei
Eine Mutter, deren Mann ernsthaft krank ist, denkt, ihre Hilfe bei einem Seher zu finden. Sie hat erst vor Kurzem zwei Kinder verloren und denkt, dass auch ihr Mann noch sterben wird. Die Ärzte sagen ihr nichts und sie weiß weder ein noch aus. Der Seher schaut sie an, er denkt sehr ernsthaft nach und reibt mit seinen Händen über den Gegenstand, den sie mitgebracht hat.

Sie fragt noch:

"Ist dieser Bleistift ausreichend, mein Herr?"

Er macht ein hochmütiges Gesicht und sagt:

"Mehr als genug!"

Also kann sie zufrieden sein. Nun heißt es abwarten. Er streicht über den Bleistift und fühlt. Nun muss er an der Aura feststellen, weswegen sie eigentlich kommt und warum sie Rat braucht. Das richtige Medium in unseren Händen wird nun mit der Aura des Bleistifts und des Trägers verbunden; der astrale Meister macht dies selbst, denn aus eigener Kraft ist es zu riskant. Denn - wer hat das Ding nicht schon alles in den Händen gehabt? Die menschliche Aura haftet diesem stofflichen Ding an, denn alles, was Form und Verdichtung bekommen hat, strahlt eine eigene Aura aus, sonst besäße das stoffliche Ding kein Leben und würde sich auflösen. Von dieser menschlichen Aura kommt das Medium zur Einheit, die Aura verbindet es wieder mit dem Menschen, dem der Gegenstand gehört, aber hierfür muss das Medium die höchste Empfindsamkeit besitzen.

Die dritt- und viertgradigen Medien sind empfindsam dafür, der erste und der zweite Gefühlsgrad suchen und tasten durch die stoffliche Intuition nach dem Treffer, geben jedoch weiter, was in sie kommt. Sicherheit gibt es nicht. Diese Sicherheit hat das Medium in unseren Händen wohl, weil der astrale Meister nun das Fühlen und Denken kontrolliert und die Hellsichtigkeit und Hellhörigkeit hier vorhanden sind, sodass das Medium eine geistige Botschaft auffangen kann. Die Scharlatane haben diese Hilfe nicht und machen es aus eigener Kraft, reißen hierdurch nieder, was von unserer Welt aufgebaut wurde, und verschonen niemanden!

Auch nun muss der Mann erfühlen und feststellen, warum diese Mutter kommt. Jene Seite macht das unfehlbar, denn wir steigen in die Mutter hinab und danach besuchen wir den Kranken, können das in nur wenigen Sekunden tun und kehren zum Medium zurück. Unfehlbar kommen wir zu der eigentlichen Frage und können diese dann geistig-wissenschaftlich beantworten. An erster Stelle bauen wir auf, wie wir haben feststellen können, dass die Mutter vor ernsten Problemen steht, sorgen wir dafür, dass sie es keinesfalls erfährt, sie muss ihre Kräfte für den Augenblick aufsparen, in dem sie dem- oder derjenigen, für den oder die sie gekommen ist, all ihre Kräfte geben muss.

Jene Seite treats all diese Probleme gemäß der Lehre von Christus, ist dabei aber geistig-wissenschaftlich eingestellt, wir stellen das Unmöglichste für Sie fest, denn Sie sind in guten Händen. Kein einziger Geist führt Sie bereits vorher ins Elend. Dies stünde im Widerspruch zu den astralen Gesetzen. Wir reißen hierdurch unser eigenes Leben nieder. Wir sind Glücksbringer und keine Vernichter des bisschen Glücks, das Sie auf der Erde erleben können. Sehen Sie nun, was dieser Seher daraus machte. Er fühlt und fühlt weiter. Endlich schleudert er das eigene Wissen in ihr Antlitz, scharf und mitleidslos, unbarmherzig. Die arme Mutter sinkt fast wimmernd in sich zusammen, ihr Herz schlägt, ihre Gedanken sind verwirrt, er zerbricht ihr Leben, als er sagt: "Sie sind ernsthaft krank."

Die Mutter schaut ihn an, weiß nicht, was der Mann meint, und sagt:

"Was? Was sagen Sie?"

Seher:

"Ja, ich muss Sie doch warnen, es ist besser zu früh als zu spät. Sie haben Krebs."

Die Frau bricht beinahe zusammen vor Schmerz, plötzlich ist es in ihr Leben gekommen. Sie fragt ihn völlig verwirrt:

"Was meinen Sie überhaupt. Ich komme wegen meines Mannes."

Der Seher fühlt, dass er falsch liegt. Aber er fängt sich blitzschnell und antwortet: "Ihr Mann, Ihr Mann, das ist nichts, ein paar Tage Ruhe halten und es geht ihm besser. Eine leichte Erkältung, sehen Sie?"

Mutter:

"Aber er liegt schon seit Monaten, mein Herr."

Der Mann schaut nicht, er weiß nicht, wie er sich hier herausretten soll, berät sie aber trotzdem, wie sie handeln soll, und sagt: "Diese Quacksalber aber auch, was sind das doch für Idioten. Sehen Sie, das ist es. Ach, wie ist das möglich. Wahrhaftig, wie hat man Sie betrogen. Es ist eine Schande. Eine Schande ist es, meine Dame. Sie haben recht, Sie haben wirklich recht. Wer hat Ihren Mann in Behandlung? Wer ist es?"

Die Mutter schaut ihn an, nennt einen Namen, und er fährt fort, um zu retten, was zu retten ist, er macht die Ärzte nieder, so sehr er kann, um die Mutter auf einen Irrweg zu bringen.

Anmerkung: Die Frau stirbt, weil sie sich einredet, sie habe Krebs, obwohl der Mann eigentlich krank ist und sie selbst gar nichts hat.

Hinweis zum rot markierten Gegenstand: Hier wollte ich auf den von mir gekauften Swarovski-Anhänger (die "Blume des Lebens") hinweisen, welcher mir so viel Unglück gebracht hat.