Auszug aus Vorträge Teil 1 (1951) Thema "Frühere Leben"
"Ist es möglich, dass wir so, wie wir hier sitzen, in unseren früheren Leben mehr Wissen von den Gesetzen des Raumes gesammelt haben, als sich jetzt in diesem Leben offenbart?"
"Sagen Sie es nochmals."
"Ist es möglich, dass wir in unseren früheren Leben mehr Wissen von den räumlichen Gesetzen gesammelt haben, als sich jetzt in diesem Leben offenbart?"
"Sie haben in diesem Leben mehr gesammelt, als in Millionen Leben vor diesem. In einem einzigen Jahr, durch fünf Bücher, die Sie jetzt lesen, können Sie mehr sammeln als in Millionen Leben vor diesem. Sie müssen es richtig herum drehen. Denn... Warum? Sie haben das Gefühl, aber Sie wussten es ja nicht? Wenn Sie es wissen, sind Sie auch dabei, Wissen zu sammeln."
"Aber innerhalb kurzer Zeit, innerhalb weniger Jahre können Sie sich eine Millionen-Weisheit an Gefühl, an Kraft aneignen, innerhalb weniger Jahre, wenn Sie sehr, wenn Sie wollen. Eine einzige verkehrte Tat, eine Handlung, ein Schnauzen, ein Grollen, eine harte Reaktion schlägt Sie bereits wieder aus jenem Besitz hinaus; wissen Sie auch. Sie können es also verdienen, sofern Sie keine verkehrten Dinge tun. Aber in diesem Leben, dies ist Ihr Bewusstsein; denn an Ihrer Frage und Ihrem Fühlen weiß ich, erkenne ich Ihr Bewusstsein. Das hatten Sie dort drüben nicht. Denn Sie gehen schließlich immer weiter? Ist das deutlich?"
"Ja, Meister Zelanus. Ich habe noch eine einzige Frage: Nehmen wir an, dass wir in unseren früheren Leben, oder einem unserer früheren Leben, Fakir gewesen sind..."
"Ja."
"...dann haben wir doch damals mehr Wissen von den okkulten Gesetzen gesammelt, als wir nun eigentlich wissen, als sich nun eigentlich offenbart?"
"Ja, aber dann haben Sie Stoff und keinen Geist. Wenn Sie in den Osten kommen... Sie haben von Ramakrishna gehört. Es kam ein Fakir zu ihm und sagt: 'Meister', - Ramakrishna, der erwischt die Finsternis im Fakir - 'soll ich Ihnen Licht geben?' Und sogleich strahlte aus seinen Händen Licht. Und dann sagt Ramakrishna, und das sagt Jene Seite: 'Geben Sie mir ein Jahr und ich gewöhne es Ihnen ab; denn Sie stehen still.'"
"Sehen Sie, das müssen Sie wieder verlieren. Denn das gibt Ihnen kein Bewusstsein. Im Gegenteil, Sie kommen nun nicht mehr von Ihrer Niere, von Ihrem Nervensystem frei, das hält Sie fest. Sie müssen also denselben Weg zurück, um sich die geistige Weisheit davon anzueignen; und die geht zur Persönlichkeit. Auch wieder deutlich?"
"Noch eine Frage?"
"Meister Zelanus, Sie sagen, ein einziges verkehrtes Wort bringt uns wieder zurück, aber..."
"Ja."
"...Ist das denn nicht dieser Oberpriester der Isis, der eigentlich die Großen Schwingen hatte, nicht wie Venry, sondern der dann voller Hass war, wie konnte das denn sein? Das verstehe ich sicher verkehrt, aber, ich komme nicht damit zurecht."
"Ja, nun müssen Sie diese Zeit und hier... Wir sprechen nun von der geistigen bewussten Quelle aus. Aber das Buch wurde aus jener Zeit geschrieben. Es behandelt also diese und diese Charakterform und Gefühle. Deutlich? Aber wenn wir nun von jener Seite aus sprechen werden, aus der ersten Sphäre... Diese Priester gab es in der ersten Sphäre noch nicht. Dectar war nur ein Würmchen, ein kleines Kind, und dennoch stark in den okkulten Gesetzen. Sie wussten viel, konnten denken, konnten heilen. Aber was bedeutet es? Das war kein Besitz, das war kein geistiger Besitz."
"Aber um uns gegen verkehrte Gedanken zu wappnen, das sind nun das Bewusstsein und der Besitz des Menschen und das können Sie sich durch die okkulten Gesetze aneignen. Aber was ist nun ein okkultes Gesetz? Und jetzt komme ich wieder zu Ihnen zurück, zu dieser Zeit."
"Seien Sie brav, seien Sie lieb, seien Sie sanft, schauen Sie lieb aus Ihren Augen. Und wenn der Mensch Sie grüßt: 'Guten Tag, meine Dame', 'Guten Tag, mein Herr'... Nicht wahr? Es sind Kinder. Schauen Sie die Menschen nicht merkwürdig an. Sie brauchen die Menschen nicht zu tragen, sagt diese Sphäre, sagt Ihr Raum. Sondern dieses Leben gehört Ihnen."
"Und dort dienten wir allein uns selbst. Dieses Studium war also nicht auf Erweiterung des Geistes ausgerichtet, sondern auf Erweiterung des Wissens, Wissens. Aber das ist kein geistiges Bewusstsein. Geistiges Bewusstsein soll heißen: Sie eignen sich diese Welt und diesen Raum eines Gedankens, einer Tat an. Was machten wir dort? Wie konnten wir uns diese Gesetze aneignen? Wir studierten und lernten für uns selbst."
"Ich danke Ihnen für Ihr Interesse, meine Kinder. Ich gehe."
YOGINS - AUF DER SUCHE NACH WAHRHEIT